Christrose

Die Christrose (Helleborus niger) gehört zu den bewundernswerten Stauden, die dem Winter und leichten Frösten trotzen können (ca. bis -10°C). Oft blühen die Pflanzen schon vor Weihnachten und verzaubern den sonst so kahlen Garten.  Sie wachsen gern halbschattig unter Bäumen oder am Gehölzrand. Ihre weißen und manchmal rötlichen Blüten erinnern an schönes Porzellan. Im Handel im Winter angebotene Christrosen kommen meist aus dem Gewächshaus. Deshalb sollte man sie bei starker Kälte nicht ins Freie pflanzen, sondern erst im Frühjahr nach den letzten Spätfösten in den Garten setzen. Ebenfalls sollen Christrosen als Gartendeko in Töpfen gut geschützt aufgestellt werden. Auch sollte man sie bei sehr starker Kälte ins Gebäude in einen ungeheizten Raum bringen.

Vorsicht: giftig!

Standort: halbschattig, humoser Boden, nährstoffreich und möglichst kalkhaltig.
Blütezeit: Dezember bis April
Farbe: weiß, cremeweiß
Höhe: 0,2-0,3m
gute Nachbarn: Winterlinge, Schneeglöckchen, Zaubernuss, Farne, Gräser

Pflege der Christrose

Christrosen sind sehr langlebige Stauden, einmal am günstigen Standort gepflanzt können sie sehr lange Freude bereiten. Ebenfalls möchten sie nicht gern gestört werden. Zur Blütezeit und im August kann mit organischem Dünger (z. B. Hornspäne)  etwas gedüngt werden. Bei Blühfaulheit sollte etwas kalkhaltiger Dünger gegeben werden. Die alten Blätter können vor der Blüte etwas reduziert werden, damit man die Blüten besser sieht.

Christrose
Winterblüher Christrose
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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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