Zimmerpflanzen pflegen – darauf sollte man achten

Orchideen
Orchideen

Grün- und Blühpflanzen für das Zimmer sind attraktiv und machen einen Raum sehr wohnlich. Hier gibt es Tipps, wie man am besten Zimmerpflanzen pflegen kann.

Wer sich nicht viel Mühe machen möchte, wählt pflegeleichte Arten wie:
• Grünlilie
• Sansevieria (Bogenhanf)
• Drachenbaum
• Yucca-Palme
• Kakteen


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Zimmerpflanzen kaufen

Beim Kauf einer Pflanze sollte man auf gut ausgebildete Exemplare ohne ersichtliche Schädlinge achten, damit man lange Freude daran hat. Auch liebesperlenartige Schneckeneier findet man ab und zu in der Erde.

Zimmerpflanzen: Standorte

Wichtig für das gute Gedeihen sind auch die optimalen Licht- Feuchtigkeits- und Temperaturverhältnisse zu Hause. Für die meisten Pflanzen liegt die beste Temperatur zwischen 18 und 24 °C. Es gibt Pflanzen für besonders helle oder auch dunklere Standorte.

Helle Standorte (auch Südfenster):

Direkt am Südfenster können großblättrige Pflanzen „Sonnenbrand“ bekommen. Deshalb sollte man sie im Sommer bei intensiver Bestrahlung besser etwas wegstellen oder beschatten. Unempfindlich sind:
• Sukkulenten
• Kalanchoe
• Kakteen

Ost-/Westfenster – Hier fühlen sich die meisten Blühpflanzen sehr wohl.

• Hibiskus
• Orchideen
• Weihnachtstern
• Clivia
• Ascheblumen

Dunkle Standorte (auch Nordfenster)

Die meisten Pflanzen wachsen natürlich besser bei geeigneten Lichtbedingungen. Aber es gibt auch für dunklere Ecken unverwüstliche Pflanzen:
• Schusterpalme (wenig gießen, gegen Schädlinge fast immun)
• Bogenhanf (Sansevieria) (sehr genügsam, verbessert das Raumklima)
• Einblatt (Spathiphyllum) (mit den hellen Hochblättern eine grazile Erscheinung
• Zamioculcas (ist sehr hart im Nehmen, schön auch ohne Blüten)


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Kühle Standorte (Treppenhaus, Flur)

• Alpenveilchen
• Azaleen

 

Feuchte Standorte (Bad)

Wenn es der Platz zulässt kann man mit Pflanzen die kühle Atmosphäre eines Badezimmers gut mit Pflanzen gemütlicher machen.
• Orchideen
• Zyperngras
• Farne
• Bubiköpfchen
• Birkenfeige
• Graslilien


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Kinderzimmer

Hier muss man besonders auf ungiftige Arten achten. Hier dürfen keine Pflanzen der Amaryllis-, Aronstab-, Nachtschatten- und Wolfsmilchgewächse stehen. Auch auf Dieffenbachien, Engelstrompeten und Efeu sollte man verzichten. Auch stachlige Kakteen können zu Verletzungen führen. Die robusten Graslilien könnten auch Kinder selbst pflegen und vermehren.

Zimmerpflanzen pflegen

Die Pflanzen haben alle dieselben Grundbedürfnisse:
Sie brauchen geeignete Temperatur, Licht, regelmäßig Wasser (je nach Art mehr oder weniger) und etwas Dünger und ein geeignetes Substrat (Erde, Hydrokultur, Seramis). Wenn sie zu groß geworden sind werden sie am besten im Frühjahr umgetopft und je nach Art zurück geschnitten (Hibiskus). Pflegetipps werden für die entsprechenden Pflanzen extra beschrieben.
Wenn sie nicht „artgerecht“ gehalten werden zeigen sie schnell Mangelerscheinungen in Form von welken verfärbten Blättern oder Fäulnis.

 

 

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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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