Ziergarten – Arbeiten im November

Sonnenhut mit Herbstaster
Sonnenhut mit Herbstaster

Im November wird es langsam ruhiger im Garten. Doch einige Arbeiten sind noch zu erledigen.

Stauden sollte man nur zurückschneiden wenn ihr Laub schnell fault (z. B. Taglilien, Funkien, Frauenmantel, Storchschnabel). Auch jetzt noch können zu groß gewordenen Stauden mit dem Spaten verkleinert werden. Die Teilstücke kann man wieder neu einpflanzen oder verschenken. Der Boden wird, wenn noch nicht geschehen, mit Mulch bedeckt.


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Wurzelnackte Rosen können noch bei frostfreiem Wetter gepflanzt werden. Ein genügend großes Pflanzloch mit gelockertem Boden muss gegraben werden. Die Wurzeln der Rose sollen locker hineinhängen können. Die Veredlungsstelle soll ca. 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Beim Kauf sollte man auf das Prädikat „ADR“ Allgemeine deutsche Rosenneuheitenprüfung achten. Diese neuen Sorten sind längere Zeit getestet auf Krankheitsresistenz (z. B. gegen Sternrußtau).

Droht der Frost, werden die Rosen angehäufelt. Sie werden erst wieder in Frühjahr geschnitten, wenn ersichtlich ist, was erfroren ist. Kletterrosen benötigen in den ersten 3 Jahren einen zusätzlichen Winterschutz aus Bast- oder Kokosmatten oder Reisig. Hochstämmige Rosen müssen gebogen und bis zur Veredlungsstelle in die Erde eingegraben werden. Älterre Exemplare schützt man auch mit Matten. Mit Sternrußtau und anderen Pilzerkrankungen befallene Blätter werden im Hausmüll entsorgt.

Dahlie

Dahlie

Das Laub der Dahlien kann nach dem ersten Frost abgeschnitten und die Knollen ausgeraben werden. Sind die Knollen zu groß geworden, kann man sie nun mit dem Spaten teilen. Die Bruchstellen trocknen jetzt besser, als wenn sie im Frühjahr offen in die Erden kommen. Die Erde wird abgeschüttelt und die Knollen werden an der Luft einige Tage gut getriocknet, ehe sie ins Winterquartier einziehen. Hierfür ist ein nicht zu warmer trockner Keller günstig. Man kann die Knollen in Kisten oder Körbe legen, die mit Zeitungspapier ausgeschlagen sind.


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Knollenbegonien, Calla, Canna und Gladiolenzwiebeln sollten schon vor dem Frost ausgegraben werden. Die Knollen vor dem Einräumen gut abtrocknen lassen! Gladiolen können noch einige Tage mit dem Laub zum Trocknen an der Luft liegen ehe das Laub abgeschnitten wird.

Frühjahrsblüher können immer noch in den frostfreien Boden gepflanzt werden.


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Rhododendron ist für etwas Laub als Winterschutz dankbar. Etwas Spezialdünger für die Bildung von saurem Boden (pH-Wert ca. 5,5 -6,5) ist günstig. Auch sollten die alten Blütenstände ausgeknipst werden, sonst  benötigt die Pflanze zuviel Kraft für die Samenbildung.

Herbst- und Winterastern blühen manchmel noch um die Wette. Sie können nach der Blüte um die Hälfte zurück geschnitten werden. Auch sollten die Pflanzen alle 2-3 Jahre ihren Standort wechseln. Das führt zu besserer Blühwilligkeit.

Herbstaster

Herbstaster

Ziergräser überstehen den Winter besser, wenn die trockenen Halme etwas zusammengebunden werden.

Ziergräser winterfest machen - Chinaschilf wird zusammengebunden

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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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