Rhododendron – Feuerwerk im Garten

Rhododendron

Im Mai zaubert man ein beeindruckendes Feuerwerk an Farben mit Rhododendren auch an schattigen Stellen des Gartens. In vielen Farbschattierungen von Weiß über Rosa, Purpur bis Lila und sogar blau leuchten die das ganze Jahr über grün belaubten Büsche. Gut gedeiht der Rhododendron auch im lichten Schatten unter Nadelgehölzen wie Kiefern.

Rhododendron – Standort

Die beeindruckenden Gehölze benötigen ausreichend Platz und feuchten humosen Boden, der gern sauer sein kann. Staunässe vertragen sie jedoch nicht. Hohe Luftfeuchte lässt sie gut gedeihen. Je nach Sorte mögen sie schattige (großblumige Sorten) oder sonnige (Yakushimanum-Hybriden oder Azaleen) Standorte. Je nach Sorte können sie beeindruckende Wuchs-Höhen erreichen.


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Begleitpflanzen

Mit Rhododendren kann man sehr gut schattige Stellen des Gartens gestalten. Passend dazu sind andere schattenliebende Gewächse wie:

Stauden:

Fingerhut, Storchschnabel, Farne, Lungenkraut, Akelei, Astilben, Herbstanemonen, Kaukasusvergissmeinnicht, Funkien und Bodendecker wie Waldmeister, Schaumblüte, Immergrün und Elfenblumen, Gräser

Gehölze:

Blumenhartriegel, Zier-Äpfel, Hortensien, Bambus, Schneeball, Spirea, Japanische Azaleen

Rhododendron – Pflege

Rhododendren sind ziemlich pflegeleicht. Will man den Flor verbessern, kann man die welken Blüten und beschädigte Knospen ausbrechen oder die Spitze von Trieben ohne Blüte ausbrechen. Dann verzweigt sich der Strauch besser. Ein stärkerer Rückschnitt gelingt nur an sehr gut eingewurzelten Sträuchern ohne Risiko.


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Bodenvorbereitung


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Voraussetzung für das gute Gedeihen der  Sträucher ist der passende Boden:

Humos, Leicht sauer (pH-Wert ca. 4,5 – 5,5), ohne Staunässe, Wenn das nicht der Fall ist, kann man den Boden mit geeigneter spezieller Rhododendron-Erde versorgen. Eine Alternative wäre, kleinere Gehölze in Kübeln pflanzen.

Gießen, Düngen

Nach dem Pflanzen sollte man den Boden Mulchen (Laub- oder Rindenkompost), damit die Feuchtigkeit relativ konstant bleibt. Bei Trockenheit muss ausreichend mit kalkarmem Wasser (Regenwasser) gegossen werden – am besten morgens oder abends. Im Handel gibt es entsprechende spezielle Rhododendron-Dünger. Auch Hornspäne sind geeignet.

Krankheiten/Schädlinge

Die Blätter des Rhododendrons zeigen durch Farbveränderung Mangelerscheinungen an. Sind sie eingerollt, dann sollte man gießen. Auch bei tiefem Frost rollen sich die Blätter als Verdunstungsschutz ein.

Gelbe Blätter und grüne Adern: Chlorose (zu viel Kalk im Boden, deshalb Eisenmangel) Man kann Eisendünger anwenden und den Boden verbessern (s. o.).

Gelbe Blätter: Stickstoffmangel (Hornspäne untergraben), mit Rhododendrondünger behandeln

Rhododendron-Welke (Phytophtora): Pilzerkrankung, die besonders bei undurchlässigen oder staunasse Böden auftreten kann. Einzelne Trieb oder der ganze Strauch stirbt ab.

Die Rhododendron-Zikade ist ein Schädling, der seine Eier in die Knospen ablegt und einen Pilz überträgt. Die Knospen sterben ab.

Dickmaulrüssler fressen bogenförmige Löcher in die Blätter. Ihre Larven halten sich auch im Wurzelbereich auf

Rhododendron-Netzwanze: Kennzeichen: marmorierte graue Blätter

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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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2 Antworten

  1. Anonymous sagt:

    Thanks so much for the post.Really thank you! Keep writing.

  2. Anonymous sagt:

    🙂 danke Is ja noch die Anfangsphase 🙂

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