Nutzgarten – Gartenarbeiten im Mai

Kleingarten

Gemüsegarten:

Tomaten
Nach den Eisheiligen können die Tomaten endlich ins Freie gepflanzt werden. Wenn sie doch schon etwas lang geschossen sind sollte man sie etwas tiefer einpflanzen. Dann können sie mehr Wurzel bilden. Gut angießen, damit die Wurzel guten Kontakt mit der Erde bekommen. Ein Regen- und Windschutz ist sehr nützlich.
Unsere bevorzugten Sorten: Sparta und Harzglut


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Wärmeliebende Gemüse:
Ab Mitte Mai können Bohnen, Kürbis Freilandgurken und Zucchini im Freiland ausgesät werden. Zucchini, Gurken, Melonen und Kürbisgewächse sollte man besser im Warmen anziehen. Anfang April bis Anfang Mai kann man sie noch bei Zimmertemperaturen aussäen. Dabei werden immer ein bis zwei Samen in Töpfchen gesät. Mitte Mai bis Anfang Juni kann man sie auspflanzen. Gurkenpflanzen besser nicht pikieren.
Bohnen:
Jeweils 5-7 Bohnenkerne werden in flache Rillen gesät. Die Reihen können ca. 30 cm Abstand haben. Die Bohnen werden nur wenig zugedeckt (ca. 2 cm). Nach dem Aufgehen kann man sie etwas anhäufeln, damit sie standfester werden.

Auch Salat, Radieschen können in Folge noch gesät werden.

Resistente Züchtungen von Gemüsesorten auswählen:
Gurkensorten sollten frei von Bitterstoffen sein und resistent gegen Echten und Falschen Mehltau.

Wichtig ist auch die Schneckenbekämpfung, sonst bleibt von den zarten Salatpflänzchen nicht übrig. Leider hat sich nur Schneckenkorn als wirklich wirksam gezeigt.

Mischkultur und Fruchtfolge
Jahrhunderte lange Erfahrung zeigt, dass es eine Wechselwirkung zwischen den einzelnen Gemüsesorten gibt und es gute und schlechte Partner gibt. Geschmack und Ertrag von Gemüsen werden optimiert und Krankheiten ausgebremst. Besonders stark duftende Kräuter wirken hier positiv.

Hier einige Beispiele:
Bohnenkraut hält Läuse von Bohnen fern
Knoblauch bremst das Wachstum von Rost- und Mehltaupilzen
Thymian, Salbei, Pfefferminze wehrt Kohlweißlinge vom Kohl ab,
Dill, Zwiebeln, Knoblauch und Porree schützen Möhren vor der Möhrenfliege,
Studentenblumen und Ringelblumen vertreiben Bodenälchen (Nematoden) und lassen Möhren, Dill, Sellerie und Lauch besser wachsen.


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Schlechte Nachbarn:
Verwandte Gemüsearten sollte man nicht nach- und nebeneinander säen, da sie gleiche Nährstoffe benötigen und gleich Krankheiten haben können:


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Kreuzblütler: Kohl, Kohlrabi, Kresse, Chinakohl, Radieschen, Meerrettich, Rettich
Doldenblütler: Dill, Möhren, Petersilie, Sellerie, Fenchel und Pastinaken.
oder
Tomaten – Gurke, Kartoffeln (gleiche Braun- und Krautfäuleerkrankung)
Sellerie- Erbse, Kartoffeln
Spinat, Möhren – Rote Bete
Radieschen – Gurke, Rettich
Kopfsalat – Petersilie, Sellerie
Erbsen – Bohnen, Knoblauch, Porree, Tomate, Zwiebeln, Kartoffeln,
Kohlarten – Kartoffeln, Kohlrabi, Rhabarber, Schnittlauch, Zwiebel

Eine neue Anbau-Methode ist das „Gärtnern im Quadrat“
Hierfür werden auf den Beeten Quadrate von ca. 30×30 cm oder 40×40 cm mit schmalen Holzleisten oder ähnlichem abgesteckt. In diese Abteile werden nun verschiedene sich schnell entwickelnde Gemüsesarten (z. B. Kohlrabi, Mangold, Eissalat) gesät oder gepflanzt, die für eine Mahlzeit reichen. So kann man seinen Speiseplan abwechslungsreicher gestalten, da ständig geerntet und wieder neu gesät wird. Es sieht auch aufgelockerter aus als bei einer „Monokultur“.

Auch nach oben ist noch Luft für:
Stangenbohnen, Klettergurken, Kletterzucchini

Gemüse in luftiger Höhe bringen viel Ertrag von wenig Fläche. Auch braucht man sich bei Ernte und Pflege nicht zu bücken. Allerdings muss man z. B. Kletterzucchini gut festbinden, damit sie im starken Wind nicht abbrechen. Bohnen und Gurken sind da unkomplizierter.

Ein Kräuterbeet
sollte in keinem Garten fehlen. Neben der Würzung unserer Speisen ist es auch gleich eine kleine Hausapotheke mit einem Tee-Buffet:

Echte Minze: bei Erkältungen, beruhigt bei Magenbeschwerden
Salbei: Entzündungen, Erkältungen, Verdauungsbeschwerden oder Hitzewallungen
Rosmarin: Magenbeschwerden,
Thymian: Husten und Halsschmerzen

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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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