Nasser Gartenboden – was tun?

Regen

Dieses Jahr hatte bereits viele extreme Wetterbedingungen. Nach den starken Regenfällen ist der nasse Gartenboden stark verschlämmt. Besonders Lehmböden können das Wasser nicht mehr aufnehmen. Jetzt muss unbedingt zur Hacke gegriffen werden, um die Oberfläche zu lockern. Nur so können die Böden wieder gut durchlüftet und die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Die Verdunstungskanäle im Gartenboden werden unterbrochen und die Feuchtigkeit wird besser im Boden gehalten. Ein positiver Nebeneffekt: das Unkraut wird gleich mit entfernt.

Auch die Schnecken haben nach Regenperioden gute Rutsch- und Entwicklungsbedingungen. Es gibt noch kein sicheres Abwehrmittel. Stellt man Bierfallen auf, dann rufen sie nur zum „Freibier“ und kommen gleich mit Kind und Kegel. Schneckenzäume sind auch kein optimales Hindernis. Nach unserer Erfahrung hilft nur Schneckenkorn. Es gibt Schneckenkorn mit dem alternativen Wirkstoff  Eisen(III)-phosphat. der auch im Bioanbau zugelassen ist. Wenn man Bretter oder große Blätter im Garten auslegt, dann finden sich unter diesen häufig schleimige Übernachtungsgäste ein, die man am frühen Morgen absammeln kann.

Unbedingt schützen muss man die Weinbergschnecke:

Weinbergchnecke

Weinbergchnecke

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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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