Muskatellersalbei – Duft für die Sinne

Muskatellersalbei  wurde schon im Mittelalter in Weinanbaugebieten mit mildem Klima angebaut. Er ist im Mittelmeergebiet beheimatet und gehört zu den Lippenblütengewächsen.  Die Pflanze ist eine sehr imposante Erscheinung mit einem lieblichen Duft. Sie ist besonders bei Insekten beliebt. Die Holzbiene gehört zu ihren Lieblingsgästen.

Muskatellersalbei (Salvia sclarea) ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sich eine unscheinbare Rosette aus. Danach wächst im 2. Jahr eine stattliche ca. 1,20m hohe Pflanze daraus. Sie bildet sehr schöne geheimnisvoll duftende zart lila Blüten. Deshalb „fliegen“ viele Insekten mit Vorliebe auf diese Pflanze. Insbesondere die Holzbiene ist ein häufiger Gast. Dieser Salbei bildet eine Pfahlwurzel. Er kann bei günstigen klimatischen Verhältnissen auch mehrjährig sein.

Steckbrief

Standort: sonnig, windgeschützt,  magerer Boden, genügsam
Aussaat: im April des Vorjahres, Selbstaussaat häufig
Höhe: 1 – 1,20m
Blüte: ab Juli, zahlreiche zarte violett-lila Lippenblüten
Beetnachbarn:  als Solitärpflanze im Staudenbeet oder im Kräutergarten eingesetzt.

Verwendung Muskatellersalbei

Der Muskatellersalbei wurde früher zur Aromatisierung von Wein eingesetzt. Sein ätherisches Öl wird sowohl für die Körperpflege – wie zum Beispiel Massagen eingesetzt. Blüten dienen auch als kulinarische Köstlichkeiten. Die Blüten können Salate dekorieren. Zur Aromatisierung von Weißwein werden sie einige Tage in den Wein eingelagt. Mit den Blättern kann man Süßspeisen und Marmelden aromatisieren. Die duftenden Blüten kann man in Sträußen verwenden. Desweiteren kann man sie trocknen und in Duftpotpouries einsetzen.

Muskatellersalbei ist eine stattliche Pflanze
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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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