Blumen trocknen – Blüten für die Winterzeit

Strohblumen
Strohblumen

So schön blüht es im Garten. Für die lange dunkle Wintersaison möchten wir gern das eine oder andere Schätzchen retten. Die beste Möglichkeit ist hierfür das Trocknen der Blumen.

Blumen trocknen: welche Sorten sind am einfachsten?

Schafgarbe, Lampionblume, Kugeldistel, Mannstreu, Lavendel, Strohblume, Rosen, Statice, Wollziest, Schleierkraut, Prachtscharte 

Hortensien trocknet man am besten im Herbst. Dann behalten sie gut ihre Farbe und Struktur.

Man kann auch dekorative Samenstände und Gräser trocknen: Rutenhirse, Mohnkapseln, Jungfer im Grünen, Phlomis,

Blumen trocknen: Methoden

Lufttrocknung

Die meisten Blumen kann man einfach an der Luft trocknen, wenn sie gerade am Aufblühen sind. Man sucht dazu die gesündesten aus, die kräftig und ohne Schädlingsfraß sind.

Man entfernt zuerst alle überflüssigen Blätter und bindet sie je nach Sorte und Größe zu etwa 10 Exemplaren mit einem Gummi zu einem Strauß zusammen. Danach wird der Strauß kopfüber an einer luftigen, warmen und schattigen Stelle (Schuppen) locker aufgehängt. Der Gummi ist günstig, da die Stängel eintrocknen und der Gummi den Strauß trotzdem weiter zusammenhält. Benutzt man Bindfaden zum Binden, dann muss man eventuell nach einiger Zeit die gelockerte Bindung erneuern.

Großblütige Blumen (Hortensien, Rosen) sollten besser einzeln getrocknet werden, damit sie sich entfalten können.

Haben die Blumen sehr dünne Stängel (z. B. Strohblumen), dann kann man einen dünnen Draht durch ihre Blütenmitte stecken.

Je nach Dicke der Pflanzen kann der Trocknungsprozess 2-4 Wochen dauern. Man sollte öfter mal prüfen.

Nach dem Trocknen kann man die Blumen leicht mit etwas Haarspray besprühen. So können die Blütenblätter fixiert werden.

Blumen in Trocknungsmittel trocknen

In Bastelgeschäften gibt es spezielle Trockensalze, mit denen man auch kompliziert geformte Blumen trocknen kann. Hierzu füllt man eine Schicht Trockesalz in ein stabiles Gefäß und schichtet vorsichtig die Blüten ein. Sie müssen vollständig mit Salz bedeckt sein. Sie dürfen sich dabei aber nicht verbiegen. Sind die Blumen nach einigen Tagen getrocknet werden sie herausgeholt. Man reinigt sie vorsichtig mit einem Pinsel. Das Trockensalz kann wieder durch Erhitzen im Backofen getrocknet und wieder verwenden. Eine genaue Anleitung liegt der Trockensalzdose bei.

Es gibt auch die Möglichkeit, eine preiswertere Katzenstreu zum Trocknen zu verwenden. Sie enthält Zeolith, das sehr saugfähig ist.

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Gartenfreundin

Die Gartenfreundin hat jahrzentelange Erfahrung im Kleingärtnern und ist die Spezialistin für Blumen und die Gartengestaltung. Kein Wildkraut zu wild, keine Blume zu bunt lautet ihr Motto. Mit kreativen und unkonventionellen Ideen rund um den Garten ist sie die treibende Kraft hinter Garten-Know-How.de.

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